Was ist ein Easter Egg – und warum sie auch auf Websites versteckt sind
Unter einem Easter Egg (zu Deutsch „Osterei“) versteht man in der digitalen Welt eine absichtlich versteckte Überraschung – oft eingebaut von Entwicklerinnen und Entwicklern, um ein Augenzwinkern oder eine persönliche Note in ein ansonsten nüchternes System zu bringen. Das können Animationen, versteckte Seiten, unerwartete Soundeffekte oder humorvolle Botschaften sein – kurz: kleine Geheimnisse, die entdeckt werden wollen.
Das erste bekannte Easter Egg stammt aus dem Jahr 1978: Warren Robinett versteckte im Atari-Spiel Adventure einen geheimen Raum mit seinem Namen – eine Reaktion auf die Firmenpolitik, die Entwicklern keine namentliche Anerkennung erlaubte. Diese Tradition des „versteckten Codes mit Charakter“ hat sich seither weit über die Spielewelt hinaus verbreitet – insbesondere ins Webdesign.
Auch Websites nutzen Easter Eggs, um Besucherinnen und Besucher zu überraschen, Sympathie zu schaffen oder einfach Spass an der Interaktion zu fördern. Einige bekannte Beispiele:
-
Google integriert seit Jahren spielerische Überraschungen: Wer etwa „do a barrel roll“ oder „askew“ sucht, erlebt unerwartete Effekte.
- Der Code von Konami (↑ ↑ ↓ ↓ ← → ← → b a) löst auf manchen Seiten bis heute geheime Inhalte aus. Versuchen sie es doch einmal auf unserer Website...
Easter Eggs können Marken menschlicher wirken lassen und zeigen Liebe zum Detail – doch sie sollten mit Bedacht eingesetzt werden. Nicht jede Marke profitiert von solchen Überraschungen, und auf seriösen Unternehmensseiten können sie sogar irritieren.
Bei Media Motion setzen wir Easter Eggs deshalb nur dann um, wenn unsere Kundinnen und Kunden dies ausdrücklich wünschen. Unser Fokus liegt stets auf Funktionalität, Nutzerfreundlichkeit und klarer Markenkommunikation – und wenn ein Easter Egg dazugehört, dann mit Konzept und Fingerspitzengefühl.
Sie möchten eine Beratung?
Gerne beraten wir Sie individuell – nehmen Sie mit uns Kontakt auf.